• corinnabau0701

Heute schon mal Wald gebadet ?

Aktualisiert: 27. Dez 2020

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Die japanische Forstbehörde empfahl schon 1982 sich im Wald aufzuhalten, da dies förderlich für einen guten Lebensstil sei. Seither haben verschiedene Wissenschaftler anhand diverser Studien herausgefunden, dass der Aufenthalt im Wald für die Gesundheit förderlich ist.

In Japan ist das Waldbaden schon seit langem nicht nur eine Gesundheitsvorsorge, die einen beachtlichen Teil dazu beiträgt, vor Depression und Burnout zu schützen sondern auch eine bewährte Stress Management Methode. Shinrinyoku", zu Deutsch "Waldbaden" wirkt sich positiv auf die physische und mentale Gesundheit aus. Durch das Einatmen der ätherischen Öle, die die Bäume in die Luft abgeben, wird unser Immunsystem gestärkt.


Ein Forschungsteam hat herausgefunden, dass der Grad der Niedergeschlagenheit, Reizbarkeit, Müdigkeit sowie den der Spannung und Verwirrung deutlich senkt. Ebenso gibt es an japanischen Universitäten es seit 2010 einen eigenen Forschungszweig "Forest Medicine" , der Wissenschaftler weltweit begeistert.



Wer den Weg zur Natur findet, findet auch den Weg zu sich selbst

“Warum sollte ich das machen?”

Ganz einfach: Neben all unserem Alltagsstress, den vielen Live-Meetings, Telefonaten und E-Mail Ping-Pongs, vergessen wir oft, einfach mal nichts zu tun.

Den Körper und den Kopf zu entspannen; wieder zur Ruhe komme zu lassen; Kraft aufzutanken. Unser Körper ist ein Instrument, das uns immer genau zeigt, was wir richtig und was wir nicht richtig tun.

Jedes negative Signal (Symptom) ist ein Zeichen, dass wir gerade nicht richtig handeln und unseren Körper nicht als eine unserer wertvollsten Ressourcen ansehen.


Was ist unsere Körper und warum soll er Waldbaden?

Ganz einfach: unser Körper ist ein Wunderwerk. Alles was wir unserem Körper befehlen, tut er. Ganz egal was es ist. Er ist unserer bester Freund - unser treuster Diener.

In unserem Alltagsstress bemerken wie oft kaum, dass wir einen Körper haben. Es sei denn, wir haben Ihn überfordert, zu wenig Pausen gemacht oder seine Signale ständig überhört.

Dann liegen wir am Abend erschöpft im Bett und fragen uns:

  • Warum wir Kopfschmerzen haben

  • Warum unsere Augen brennen

  • Warum wir wieder mal zu viel gegessen haben und nicht schlafen können


Das Waldbaden gibt uns die Möglichkeit im Moment zu sein. Keiner Vergangenheit nach zu grübeln, keine Pläne für den Tag, die Woche oder das Jahr zu schmieden, sondern nur im Hier und Jetzt anzukommen.


Den Wald mit allen Sinnen wahrnehmen heißt:


  • Die Waldluft einatmen

  • Die Vögel hören

  • Die angenehmen Farbe “grün” bewundern

  • Das Moos berühren

  • Und im Frühjahr sogar die ein oder andere Waldbeere probieren




Wie lange soll ich Wald-Baden?

Hier gibt es keine feste Regel. Kein Muss. Keinen Zwang. Es geht ja schließlich um Stressreduktion. 😉

Eine Daumenregel allerdings ist: Ein kurzer Spaziergang von 20 Minuten zweimal pro Woche reichen aus, um zunächst mal, etwas vom Alltag herunter zu kommen und den Körper zu erholen. Es ist nicht nötig sich im Aufenthalt des Waldes körperlich stark zu bewegen. Es reicht einfach die Natur mit allen Sinnen zu erleben.


Worauf warten Sie noch?

Auf in den Wald. Erfreuen sie sich am Leben und an der Natur. 🙂

Denn:


In den kleinsten Dingen zeigt die Natur die größten Wundern.

P.S. und wer es mal nicht in den Wald schafft, kann auch gerne digital Waldbaden. Wie das geht, seht ihr auf meinem neuen YouTube Video: https://youtu.be/ehpypB-27SQ


Herzliche Grüße,

Corinna


Quelle: "Effect of forest environment on human immune function" (Qing Li)

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